Via dei Cappuccini 8, Bozen, 39100
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Schadensersatz bei Vertragsverletzungen oder außervertraglichen unerlaubten Handlungen, Verkehrsunfällen, Pflichtverletzungen durch einen Berufsträger und Streitigkeiten mit Versicherungen.
Der Schadenersatz in Italien ist im Zivilgesetzbuch geregelt, das die Verpflichtung zur Wiedergutmachung von ungerecht verursachten Schäden an anderen festlegt, sowohl für unerlaubte Handlungen (Art. 2043 ZGB), also jedes rechtswidrige Verhalten, das einem anderen einen ungerechten Schaden zufügt, als auch für Vertragsverletzungen (Art. 1218 ZGB), die jedes Mal vorliegen, wenn jemand eine aus einem Vertrag übernommene Verpflichtung nicht erfüllt. Der Schadenersatz kann Vermögensschäden, wie den wirtschaftlichen Verlust, und immaterielle Schäden, wie moralische oder biologische Schäden, betreffen. Die Festlegung des Schadenersatzes hängt von der Bewertung der Schwere des Schadens und vom Grad der Verantwortlichkeit des Verursachers ab.
Die Berufshaftung betrifft die Verpflichtungen von Fachleuten, ihre Tätigkeiten mit Sorgfalt, Fachkenntnis und Vorsicht auszuüben; ein Fehler oder eine Nachlässigkeit ihrerseits kann zu Schadenersatzansprüchen von Kunden oder Dritten führen. Sie wird durch spezifische branchenspezifische Vorschriften geregelt, die je nach Beruf (wie Ärzte, Anwälte, Ingenieure) variieren, sowie durch das Zivilgesetzbuch, insbesondere die Artikel 1176 und 2236, die die Haftung bei leichter oder grober Fahrlässigkeit regeln. Die Berufshaftpflichtversicherung ist für viele Berufsgruppen verpflichtend, um die Deckung eventuell verursachter Schäden zu gewährleisten.
Das Versicherungsrecht regelt die Beziehungen zwischen Versicherern, Versicherten und geschädigten Dritten und ist durch das Privatversicherungsgesetzbuch (D.lgs. 209/2005) geregelt. Dieses Recht betrifft den Abschluss und die Durchführung von Versicherungsverträgen, die Rechte und Pflichten der Parteien sowie die Modalitäten der Entschädigung von durch die Policen gedeckten Schäden. Die Schwierigkeiten in diesem Bereich ergeben sich aus der Auslegung der Vertragsklauseln und der Bewertung von Schadensfällen, die häufig Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen sind.
Die Streitigkeiten werden durch Mediation, Schiedsverfahren oder Gerichte gelöst und erfordern oft den Einsatz von Experten zur Bewertung von Schäden und Verantwortlichkeiten.
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